
Die Formula Student wurde 1981 von der „Society of Automotive Engineers“ (SAE) in den USA gegründet. Durch den Verein Deutscher Ingenieure enstand 2006 die Formula Student Germany mit internationaler Ausrichtung und Englisch als Wettbewerbssprache. Die Herausforderung besteht in der Entwicklung eines Formel-Rennwagens, nach dem Reglement der Formula Student Germany unter strengen technischen und wirtschaftlichen Auflagen. Ziel ist es den Studenten aus aller Welt die Möglichkeit zu geben, ihre gelernte Theorie praktisch umzusetzen, ihre Lösungen untereinander zu vergleichen und der Industrie ihre Leistungsfähigkeit zu demonstrieren.
Das Konzept der Formula Student besteht aus einem statischen und einem dynamischen Bereich. In beiden Bereichen sind verschiedene Disziplinen zu absolvieren, auf die Wertungspunkte verteilt werden. Aufgabe der Mitglieder des wirtschaftlichen Bereichs ist es, die Konstruktion kosteneffektiv mitzugestalten, einen Businessplan zu erstellen und vor einer Jury zu präsentieren, zu diskutieren und fiktiv an sie zu verkaufen. Der technische Teil wird auf der Rennstrecke ausgetragen. Hierzu starten die Fahrzeuge in verschiedenen Disziplinen, bei denen es unter anderem auf Beschleunigungswerte und Kurvengeschwindigkeiten ankommt. Darüber hinaus wird ein Ausdauerrennen ausgetragen, bei dem neben den reinen Fahrleistungen auch der Kraftstoffverbrauch gemessen wird. Hier treten vor allem die Jungingenieure ins Rampenlicht und zeigen, was in ihnen und ihren teils sehr innovativen Ansätzen steckt. Aus den Ergebnissen der insgesamt acht Einzelwertungen wird die Gesamtwertung berechnet.
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