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Das Reglement der Fomula Student Germany ist mit kleinen lokalen Abweichungen stark an das Reglement der FSAE angelehnt. Dies fördert und erleichtert die Teilnahme an den verschiedensten Events, ohne dass die Wagen eklatant umgebaut werden müssen.

Das über 130 Seiten umfassende Reglement teil sich in einen organisatorischen, den Wettbewerb und die Teildisziplinen beschreibenden, und einen technischen Teil auf. Letzterer macht davon etwa 60 Seiten aus.

Um den Ingenieursgeist der studentischen Teams zu fördern, wird ihnen bewusst viel Freiraum gegeben, um sich innovativ zu verwirklichen. Der Großteil der konstruktiven Regeln betrifft die Sicherheit der Wagen und somit auch die der Fahrer und der Zuschauer.

Es wird ein 4-Takt Otto-Motor mit Einspritzung vorgeschrieben. Eine direkte maximal erlaubte Motorleistung ist nicht vorgegeben, jedoch wird der Hubraum auf höchstens 610ccm sowie der Ansauglufttrichter auf 20mm Durchmesser begrenzt.

Für die sicherheitsrelevanten Bauteile des Chassis (Überrollbügel und Seitenaufprallschutz) werden das Rohrmaterial und der Rohrdurchmesser vorgegeben. Es wird ebenso ein Frontalaufprallschutz gefordert, womit eine Verzögerung von -20G bei 25km/h Aufprallgeschwindigkeit nicht überschritten werden darf. Neben einem Sicherheitsgurt mit mindestens 5-Punkt-Aufnahme sind feuerfeste Rennkleidung und eine Feuerschutzbarriere zwischen Heckmotor und Fahrersitz weitere zentrale Sicherheitsvorgaben aus dem Reglement.

Das Fahrwerk muss einen Federweg von mindestens 1 Zoll in Einfeder- und Ausfederrichtung gewährleisten und die Bodenfreiheit des Boliden muss mindestens 1 Zoll betragen.


Die Links zu dem kompletten Reglement sind hier zu finden:

Formula Student Germany Reglement 2011 (0.4 MB, v1.0.0)

Reglement FSAE 2012 (2 MB)