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Mit unseren Sponsoren nach Spanien! PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 29. August 2013 um 12:25 Uhr

Die Speeding Scientists Siegen stehen in den Startlöchern um in dieser Saison erneut am Circuit de Catalunya in Barcelona gegen Universitäten aus aller Welt anzutreten. Vom 29. August bis zum 01. September werden die Jungingenieure in Spanien zeigen, was im ihrem neuen Elektro-Rennwagen steckt. Um die lange Reise aus der heimischen Werkstatt zur spanischen Rennstrecke möglich zu machen, stellt das Autohaus Keller aus Weidenau dem Team einen umweltfreundlichen Prius+ Hybrid Verfügung. Wolfang Keller, Geschäftsführer des Autohauses, steht mit der Marke Toyota selbst für umweltfreundliche Fortbewegung und freut sich daher dem "s3racing-Team" und ihrem Elektrowagen die Möglichkeit zu geben in Barcelona teilzunehmen. Des weiteren machten die Firmen Sänger & Medic, Modellbau Schneider und Böhne & Poggel es möglich, einen Sprinter zu mieten und somit auch die komplette Werkstatt mit nach Spain zu nehmen! Das ganze Team sagt DANKE!

 
Smigette zu Besuch in der Box PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 15. August 2013 um 16:01 Uhr

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Neue Lichtblicke PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 03. August 2013 um 11:58 Uhr

Nach unzähligen Stunden in der Sorge, ob das Auto überhaupt erfolgreich an den Start würde gehen können, gelang es uns in der Nacht auf Freitag endlich, die EMV Probleme zu beheben. Anschließend konnten alle Funktionen erfolgreich überprüft werden, sodass wir kurz nach Mittag mit der technischen Abnahme beginnen konnten.

Zuerst mussten wir das Electrical Scrutineering bestehen, was unseren E-Technikern unter den angespannten Blicken aller anderen Teammitgliedern im ersten Versuch erfolgreich gelang - die langen Stunden Arbeit zuvor hatten sich also ausgezahlt.

Um noch die Möglichkeit zu haben, im Skid-Pad zu starten, ging es direkt weiter zum Mechanical Scrutineering. Die dortigen Judges nahmen uns ziemlich in die Mangel und stellten uns vor weitere Herausforderungen. Vorerst ließen sie uns nicht bestehen. Geringfügige Mängel mussten noch behoben werden. Die Zeit wurde knapp, doch trotz des Zeitdrucks konnten die technischen Probleme innerhalb kürzester Zeit in Teamarbeit behoben werden. Schlussendlich bestand Marla das Mechanical Scrutineering. Leider reichte die Zeit dann nicht mehr aus um das Skid-Pad und andere Tests abschließen zu können. Doch ein weiterer Sticker befand sich nun auf dem Rennwagen. Zu unserem Bedauern konnten wir erst am nächsten Tag zum Tilt Table, Rain-, Brake- und Noise-Test antreten.

 
Ende in Hockenheim PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 04. August 2013 um 16:08 Uhr

Am Samstagmorgen mussten die noch fehlenden Punkte der technischen Abnahme - Tilt Table, Rain Test und Brake Test - bestanden werden, was uns auf Anhieb gelang. Anschließend wurden in der Testing Area zwei Testläufe absolviert, um die einwandfreie Funktion des Wagens vor der Teilnahme an den dynamischen Disziplinen zu überprüfen.

Am Vormittag ging es dann zur Acceleration Strecke, wo Marla in den ersten beiden Läufen Zeiten von 4.10 und 3.96 Sekunden für sich verbuchen konnte - die erste Zeit unter vier Sekunden für einen Rennwagen von S3! In den beiden darauffolgenden Läufen konnten diese Zeiten jedoch leider nicht mehr verbessert werden, da ein Softwarefehler in der Motorregelung auftrat.

Im Autocross konnten wir in allen 4 Läufen Zeiten von knapp über 90 Sekunden für uns verbuchen, was zu einer Platzierung im Mittelfeld reichte.

Nach dem Autocross folgte jedoch schnelle Ernüchterung: das TSAL, eine Warnleuchte für das eingeschaltete HV System, leuchtete auch bei ausgeschaltetem HV-System - dunkler als normal - weiter, was eine Aberkennung des E-Scrutineerings zur Folge hatte. Nach der darauf folgenden und zur Reparatur nötigen Demontage des Akkus fiel uns bei der Inspektion des Wagens außerdem eine verzogene Motorenhalterung auf. Doch damit nicht genug - aufgrund einer nicht richtig arbeitenden Leistungsüberwachung hatten wir außerdem in beiden Disziplinen statt der erlaubten Leistung von 85 kW eine Leistung von knapp 100 kW aus dem Akku gezogen - die logische Konsequenz war die Disqualifikation in beiden Disziplinen und damit keine Punkte aus den dynamischen Disziplinen.

Aufgrund dessen folgte im Anschluss eine Beratung im Team, wie weiter vorgegangen werden soll. Da eine kurzfristige Reparatur der Motorenhalterung kein zufriedenstellendes Ergebnis liefern würde, entschlossen wir uns aus Sicherheitsgründen dazu, am Endurance nicht mehr zu starten, um keine Schäden am Wagen zu riskieren. Der Defekt am TSAL wurde allerdings in der Nacht noch behoben und am Sonntagmorgen ein Re-Scrutineering durchgeführt, um den verlorenen Aufkleber wiederzubekommen, was auch gelang.

Anschließend verfolgte das Team den Endurance von der Tribüne aus.

 
EMV macht s3racing das Leben schwer PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 01. August 2013 um 22:55 Uhr

Was Handys in Mikrowellen zerstört und Herzschrittmacher bei Metalldetektoren spinnen lässt, macht momentan unserer Marla und den E-Technikern das Leben schwer. Bereits am Dienstag trafen die ersten Teammitglieder, pünktlich zu Beginn der Formula Student Germany, am Hockenheimring ein und hatten die halbe Werkstatt auf dem LKW. Direkt wurde die Box bezogen, das Camp aufgebaut und den Dokumenten der letzte Schliff für die Statics gegeben. Unsere Marla blieb derweil mit den E-Technikern und der halben Boxencrew, sowie einem Notkoffer an Werkzeug in Siegen.

Bereits am Wochenende wurden letzte wichtige Änderungen an Akku und Umrichter unternommen, doch beim Einschalten des Autos war die Enttäuschung groß. EMV - Elektro Magnetische Verträglichkeit - ist das Schreckgespenst eines jeden E-Teams. Durch hohe Wechselstrom-Leistung im Hochvolt-System erzeugen Elektromagnetische Strahlen kleinste Spannungen in Verkabelungen, was besonders in unserem CAN-Bus-System katastrophale Folgen hat. Das Gehirn unserer Marla interpretiert diese Spannungen als Informationen und wird innerhalb von einer zehntel Sekunde mit bis zu 9000 dieser fehlerhaften Informationen überflutet und schaltet sofort ab.

Dennoch ist der Kampfgeist des Teams ungebrochen. Mittwoch morgen um 9 erreichte Marla das Gelände und unser neuartiges Lenkkonzept musste sich den kritischen Blicken des Scrutineering-Chefs Ulf Steinfurt (bekannt als Mr. Security) und Chef Design-Judge Pat Clarke stellen….mit Erfolg! Das System wurde für sicher befunden, wenn es auch am Sonntag beim Fahrerwechsel im Endurance noch einmal auf das Genauste inspiziert wird.

Gleich darauf machten sich unsere E-Techniker in einer Nachtschicht daran den CAN-Bus neu zu verlegen, Abschirmungen zu installieren und das Auto Scrutineering-fähig zu machen. Am heutigen Donnerstag mussten diese Bemühungen allerdings für die statischen Disziplinen Cost- und Design-Event unterbrochen werden und das Team präsentierte Marla der Jury. Auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch keine Punkte veröffentlicht sind, so war das Feedback der Jury positiv.

Wir sind guter Hoffnung, dass in den nächsten Stunden die E-Techniker unserer Marla das Denken wieder erleichtern und sie sich voll und ganz auf das konzentrieren kann wofür sie gebaut wurde: Gummi auf den Asphalt zu brennen!

 
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