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Vergangenes Wochenende haben die Alumni des Eindhovener Formula Student Teams zur Feier des 10-jährigen Team Bestehens ein Rennwochenende organisiert, bei dem wir zu Gast sein durften. Die Gelegenheit haben wir uns nicht entgehen lassen, um sowohl Mensch als auch Maschine unter Wettbewerbsbedingungen trainieren und testen zu können und sich mit den anderen Teams auszutauschen.
Unter den 21 Teams waren sowohl deutsche, holländische als auch belgische Universitäten vertreten, die mit ihren Verbrennern oder Elektrowagen zum Wettbewerb antraten.
Als Austragungsort diente das Fluggelände einer Militärbasis, welches mit Pylonen zu einer kleinen Rennstrecke umfunktioniert wurde.
Auf dem Plan standen die aus den offiziellen Formula Student Events bekannten dynamischen Disziplinen wie Acceleration, Auto-X und die „Königsdisziplin“ Endurance. Die statischen Disziplinen wie Cost-Report, Design-Event oder Businessplanpresentation wurden aus Freude am Fahren ausgelassen.
Nach einer für uns kurzen Anreise ins Nachbarland bezogen wir unsere Pit und bereiteten den Wagen für das electrical- und mechanical Scrutineering vor. Diese Tests verlaufen nach einem festen Schema und gewährleisten die Sicherheit für Mensch und Material. Neben lockeren Gesprächen mit anderen Teams und dem obligatorischen Grillen konnten die Nachtquartiere in einer der Sporthallen der Universität Eindhoven bezogen werden.
Am Sonntag wurde zum Test des Beschleunigungsvermögens zu erst ein Acceleration-Rennen gefahren. Später am Tag konnte man das Fahrer- und Fahrzeugkönnen auf einer 500m langen abgesteckten Auto-X Strecke unter Beweis stellen. Beide Disziplinen konnten wir trotz starker Konkurrenz mit Plätzen im Mittelfeld abschließen. Den Tag ließen wir mit einer von den Veranstaltern organisierten 'BBQ & Music Night' ausklingen.
Während man bei den beiden ersten dynamischen Disziplinen alleine auf der Strecke ist, wurde am Montag beim Endurance-Rennen gegen einen weiteren Elektro-Rennwagen (Wolfenbüttel) gefahren. Hier galt es, sowohl schnelle Rundenzeiten als auch Konstanz ohne Fahrfehler zu kombinieren. Dies gelang uns besonders gut, wir konnten trotz akku-schonender Fahrweise einen der vorderen Plätze belegen.
Nach wirklich schönen und erfahrungsreichen Tagen traten wir am Montag die Heimreise an, nicht ohne uns sehr über einen sechsten Platz (6/21) in der Gesamtwertung und den zweiten Platz bei den E-Teams zu freuen. Das Team hat wiedermal eine sehr konstante und gute Leistung gezeigt und so an das Top-10-Potential der letzten Saison angeknüpft.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Freunden aus Eindhoven für die einmalige Gelegenheit, die gute Organisation und den riesigen Spaß, den uns dieses Event bereitet hat. |