Formula SAE

Regelwerk

Das Reglement der Fomula Student Germany ist mit kleinen lokalen Abweichungen stark an das Reglement der FSAE angelehnt. Dies fördert und erleichtert die Teilnahme an den verschiedensten Events, ohne dass die Wagen eklatant umgebaut werden müssen.

Das über 130 Seiten umfassende Reglement teilt sich in einen organisatorischen, den Wettbewerb und die Teildisziplinen beschreibenden und einen technischen Teil auf. Letzterer macht davon etwa 60 Seiten aus.

Um den Ingenieursgeist der studentischen Teams zu fördern, wird ihnen bewusst viel Freiraum gegeben, um sich innovativ zu verwirklichen. Der Großteil der konstruktiven Regeln betrifft die Sicherheit der Wagen und somit auch die der Fahrer und der Zuschauer.

Es wird ein 4-Takt Otto-Motor mit Einspritzung vorgeschrieben. Eine direkte maximal erlaubte Motorleistung ist nicht vorgegeben, jedoch wird der Hubraum auf höchstens 610ccm sowie der Ansauglufttrichter auf 20mm Durchmesser begrenzt.

Für die sicherheitsrelevanten Bauteile des Chassis (Überrollbügel und Seitenaufprallschutz) werden das Rohrmaterial und der Rohrdurchmesser vorgegeben. Es wird ebenso ein Frontalaufprallschutz gefordert, womit eine Verzögerung von -20G bei 25km/h Aufprallgeschwindigkeit nicht überschritten werden darf. Neben einem Sicherheitsgurt mit mindestens 5-Punkt-Aufnahme sind feuerfeste Rennkleidung und eine Feuerschutzbarriere zwischen Heckmotor und Fahrersitz weitere zentrale Sicherheitsvorgaben aus dem Reglement.

Das Fahrwerk muss einen Federweg von mindestens 1 Zoll in Einfeder- und Ausfederrichtung gewährleisten und die Bodenfreiheit des Boliden muss mindestens 1 Zoll betragen.

Formula Student Electric (FSE)

Im Jahr 2010 wurde im Rahmen der Formula Student Germany erstmals ein Wettbewerb für Rennwagen mit Elektromotoren ausgerichtet. Angetreten wurde in einer neuen Wertungskategorie - der Formula Student Electric (FSE). Die Zahl der teilnehmenden Teams hat sich von 15 im ersten Jahr in 2011 auf 28 erhöht, in der Saison 2014 sind bereits 40 Teams an den Start gegangen. Das Regelwerk der Formula Student Electric ist weitgehend mit dem der Formula Student identisch und auch die Fahrdisziplinen sind gleich. Größter Unterschied zur "herkömmlichen" Formula Student ist der unterschiedliche Antrieb und das Hochvolt-Batteriesystem, welches den Antriebsstrang mit Energie versorgt. Die Anzahl der Elektromotoren ist frei zu wählen, sodass man Fahrzeuge mit einem, zwei oder auch vier Motoren finden kann.

Daraus resultieren natürlich weitere Anforderungen an die Sicherheit, welche bei einer maximal erlaubten Systemspannung von 600 V Isolationswächer, Crash-Sensoren, zusätzliche Warnsignale und eine saubere Erdung aller Komponenten gegen den Rahmen erfordert. Ein Batteriemanagementsystem muss außerdem jederzeit die Spannung und die Temperaturen der Zellen im Hochvolt-Akkumulator überwachen.

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